Yannick Bury
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Wahlkreis
- WK 283 Emmendingen – Lahr
- Finanzausschuss
- Stellvertretendes Mitglied
- Haushaltsausschuss
- Ordentliches Mitglied
- yannick.bury@bundestag.de
- Fax
- über die Zentrale des Bundestags (+49 30 227-36878), keine eigene Faxnummer bekannt
- Bundestag-Profil
- bundestag.de ↗
- Webseite
- yannick-bury.de ↗
- Netz-Präsenz
- X/Twitter ↗ · Facebook ↗ · Instagram ↗
★ Position zur Krypto-Haltefrist
★ Eigene Aussage belegt. Position zur Frist: abwartend (6 / 10, Wert der Quelle; 1 Zitat aus 1 Quelle).
„Die von Ihnen angesprochenen Fragen zur steuerlichen Behandlung von Kryptowerten werden derzeit auf politischer Ebene beraten. Als stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss setze ich mich dafür ein, dass mögliche Anpassungen ausgewogen und nachvollziehbar gestaltet werden.“
Antwort auf eine Bürgerfrage von Chris G. vom 13.05.2026, ob Bury sich als stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss für die Beibehaltung der einjährigen Steuerfrist nach §23 EStG einsetzen werde (Fragesteller verwies auf die seit 1999 geltende Gleichbehandlung mit Gold/Antiquitäten und die BFH-Einordnung als sonstiges Wirtschaftsgut). Bury antwortet ausweichend und vermeidet eine Festlegung: Er verspricht keine Beibehaltung, sondern nur, dass 'mögliche Anpassungen ausgewogen und nachvollziehbar' gestaltet würden. Bemerkenswert, weil Bury als CDU-Abgeordneter und stellvertretendes Finanzausschuss-Mitglied die klare Pro-Erhalt-Fraktionslinie (Hoffmann, Güntzler, Hardt, Aumer: Wertung 7-8) gerade NICHT übernimmt; das Wort 'Anpassungen' lässt eine Änderung offen. Keine erkennbare Richtung, daher Wertung 6 (abwartend) nach der Faustregel 'Mehrdeutiges zur Mitte werten'.
„Wir setzen uns als CDU/CSU hier beispielsweise weiterhin klar für die Beibehaltung der Einjahresfrist für steuerfreie Gewinne ein.“
Einordnung lesen (1405 Zeichen)
CDU/CSU-Hauptredner Lukas Krieger in der Plenardebatte am 05.12.2025 (PlPr 21/48) zum AfD-Antrag 21/2301: Die Union lehnt den Antrag ab, bekräftigt aber die Einjahresfrist; Berichterstatter Olav Gutting hat das bestätigt (BTC-ECHO 13.03.2026). Die Rede stammt aus der Zeit vor dem Eckwertebeschluss vom 29.04.2026, mit dem Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD) die Abschaffung der Haltefrist angekündigt hat; die CDU/CSU hat im Kabinett zugestimmt. Stand 2. Oktober 2026 gibt es Fraktionsstatements vom Mai und August 2026 gegen die Abschaffung, aber keinen Fraktionsbeschluss zum Referentenentwurf. Belege: das Bürgerkontakt-Schreiben der Fraktion vom 06.05.2026 (veröffentlicht von Blocktrainer am 07.05.2026, ohne MdB-Unterschrift: blocktrainer.de ↗), die Stellungnahme der Fraktion an BTC-ECHO vom 08.05.2026 („kein Anlass, an der bewährten Regelung etwas zu ändern“: btc-echo.de ↗) und das Pressestatement der Fraktion gegenüber BTC-ECHO vom 28.08.2026 (die Frist sei „kein Privileg, sondern Teil der Systematik privater Veräußerungsgeschäfte“: btc-echo.de ↗). Zum Referentenentwurf vom 30.09.2026 hat sich die Fraktion als solche bisher nicht geäußert.
Quelle: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21048.pdf · Archiv
★ Namentliche Abstimmungen zur Haltefrist
- 8. Oktober 2026 · Grünen-Entwurf 21/5752: Haltefrist für Kryptowerte abschaffen: Nein (gegen den Grünen-Entwurf; sagt für sich nichts über die Haltung zur Frist, denn die SPD will die Abgeltungsteuer statt des persönlichen Steuersatzes, CDU/CSU und AfD wollen den Erhalt der Frist)
Ergebnis: 132 Ja, 445 Nein, 0 Enthaltungen, 53 nicht abgegeben. Ja: alle 76 anwesenden Grünen, alle 54 anwesenden Linken sowie die Fraktionslosen Sieghard Knodel und Stefan Seidler. Nein: alle 198 anwesenden Abgeordneten der CDU/CSU, 112 der SPD, 134 der AfD sowie der Fraktionslose Jan Wenzel Schmidt. Kein Abgeordneter stimmte gegen seine Fraktion, keine Enthaltungen; nicht abgegeben: 10 CDU/CSU, 8 SPD, 16 AfD, 9 Grüne, 10 Linke. Diese Stimme wird angezeigt, aber nicht gewertet.
Quelle: bundestag.de (PDF) · XLSX
Nur namentliche Abstimmungen sind je Abgeordnetem dokumentiert. Bei Abstimmungen per Handzeichen (etwa über den Linken-Antrag 21/5824 am 8. Oktober 2026) hält das Plenarprotokoll nur das Verhalten der Fraktionen fest. Wie Stimmen gewertet werden.
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