STAND 24. OKTOBER 2026 · KABINETT 6. JULI: HALTEFRIST SOLL AB 1.1.2027 FALLEN · REFERENTENENTWURF SEIT 2.10. VERÖFFENTLICHT, AM 14. OKTOBER NICHT IM KABINETT, LAUT SCHÄFFLER AUCH NICHT AM 28. OKTOBER UND IM NOVEMBER: STICHTAG 31.12.2026, ALTBESTÄNDE BLEIBEN IM ALTEN REGIME · HAUSHALT 2027 IM AUSSCHUSS, SCHLUSSABSTIMMUNG ENDE NOVEMBER · FAX ZURÜCK

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Stefan Glaser

CDU/CSU · Direktmandat 7Frist-Erhalt

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★ Position zur Krypto-Haltefrist

★ Eigene Aussagen belegt. Position zur Frist: Frist-Erhalt (7 / 10, Median über 2 Quellen; 2 Zitate aus 2 Quellen).

2026-10-15 · ABGEORDNETENWATCH-ANTWORT · Wertung 7/10
„Die Haltung der Union ist klar: Eine Verschärfung der Krypto-Besteuerung ist im Koalitionsvertrag nicht vereinbart. Ich sehe daher keinen Anlass, die bewährte Regelung zu ändern. Die Reformpläne setzen aus meiner Sicht die falschen Anreize. [...] In der Fraktion und im parlamentarischen Verfahren werde ich mich deshalb gegen eine Besteuerung bei Kryptowerten wie auch bei Aktien- und Immobilien-Wertsteigerungen einsetzen.“

Antwort vom 15.10.2026 auf die abgeordnetenwatch.de-Frage von Thomas D. vom 05.10.2026, warum Kryptowerte schlechter gestellt werden sollen als Gold, Kunst oder Fremdwährungen, obwohl das BMF-Schreiben von 2022 sie als andere Wirtschaftsgüter einordnet. Glaser gibt dem Fragesteller „in der Sache recht“, stellt klar, dass nichts beschlossen ist, beruft sich auf den Koalitionsvertrag (keine vereinbarte Verschärfung) und nennt die Reform eine Fehlsteuerung: Langfristanleger würden schlechter gestellt, kurzfristige Spekulanten mit 25 Prozent Abgeltungsteuer statt bis zu 45 Prozent Einkommensteuer entlastet. Er kündigt an, sich in der Fraktion und im parlamentarischen Verfahren gegen eine Besteuerung bei Kryptowerten einzusetzen, ebenso bei Aktien- und Immobilien-Wertsteigerungen. Schärfer als die Antwort vom 30.09.2026, aber weiterhin aw-Antwort ohne Rede, Antrag oder Pressearbeit; eine Zusage zum Abstimmungsverhalten enthält sie nicht. Wertung 7 (Frist-Erhalt).

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/stefan-glaser/fragen-antworten/warum-sollen-kryptowerte-wie-bitcoin-durch-die-geplante-reform-ploetzlich-steuerlich-schlechter-gestellt · Archiv

2026-09-30 · ABGEORDNETENWATCH-ANTWORT · Wertung 7/10
„Ginge es nach dem aktuellen Referentenentwurf des Finanzministeriums, würden neu erworbene Kryptowerte, die nach dem 31.12.2026 angeschafft werden, unabhängig von der Haltedauer mit einem Pauschalsatz von 26,375% (25% zzgl. Solizuschlag) belastet werden. Ich sehe keine Veranlassung, die aktuelle Regelung jetzt zu ändern. Hinzu kommt, dass der bürokratische Aufwand nicht in Relation zu den erwartenden Mehreinnahmen in Höhe von 160 Millionen Euro ab 2028 steht.“
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Antwort vom 30.09.2026 auf die abgeordnetenwatch.de-Frage von Lars L. vom 27.09.2026, wie er zum Gesetzentwurf zur Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist abstimmt (mit Verweis auf private Altersvorsorge und das CDU-Versprechen, keine neuen Steuern einzuführen). Glaser (CDU, Lörrach-Müllheim, Nachrücker seit 27.05.2026) nennt die Frist einen Anreiz, langfristig und eigenverantwortlich vorzusorgen, gibt die Eckdaten des unveröffentlichten Referentenentwurfs wieder (Stichtag 31.12.2026, 26,375 Prozent, 160 Millionen Euro Mehreinnahmen ab 2028) und hält den Bürokratieaufwand der getrennten Führung alter und neuer Coins für unverhältnismäßig. Gesprächsbereit sei er bei Missbrauchsvermeidung, fairer Verlustverrechnung oder einer besseren Altersvorsorgelösung; die pauschale Abschaffung solle nicht als reine Einnahmenmaßnahme gesehen werden, um ein Haushaltsloch zu stopfen. Eigenständige Formulierung ohne den Unions-Antwortbaukasten; eine Zusage zum Abstimmungsverhalten enthält die Antwort nicht. Wertung 7 (Frist-Erhalt).

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/stefan-glaser/fragen-antworten/wie-stehen-sie-zur-abschaffung-haltefrist-bitcoin · Archiv

2025-12-05 · FRAKTIONSLINIE CDU/CSU · REDE · Wertung des Dokuments 7/10
„Wir setzen uns als CDU/CSU hier beispielsweise weiterhin klar für die Beibehaltung der Einjahresfrist für steuerfreie Gewinne ein.“
Einordnung lesen (1405 Zeichen)

CDU/CSU-Hauptredner Lukas Krieger in der Plenardebatte am 05.12.2025 (PlPr 21/48) zum AfD-Antrag 21/2301: Die Union lehnt den Antrag ab, bekräftigt aber die Einjahresfrist; Berichterstatter Olav Gutting hat das bestätigt (BTC-ECHO 13.03.2026). Die Rede stammt aus der Zeit vor dem Eckwertebeschluss vom 29.04.2026, mit dem Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD) die Abschaffung der Haltefrist angekündigt hat; die CDU/CSU hat im Kabinett zugestimmt. Stand 2. Oktober 2026 gibt es Fraktionsstatements vom Mai und August 2026 gegen die Abschaffung, aber keinen Fraktionsbeschluss zum Referentenentwurf. Belege: das Bürgerkontakt-Schreiben der Fraktion vom 06.05.2026 (veröffentlicht von Blocktrainer am 07.05.2026, ohne MdB-Unterschrift: blocktrainer.de ↗), die Stellungnahme der Fraktion an BTC-ECHO vom 08.05.2026 („kein Anlass, an der bewährten Regelung etwas zu ändern“: btc-echo.de ↗) und das Pressestatement der Fraktion gegenüber BTC-ECHO vom 28.08.2026 (die Frist sei „kein Privileg, sondern Teil der Systematik privater Veräußerungsgeschäfte“: btc-echo.de ↗). Zum Referentenentwurf vom 30.09.2026 hat sich die Fraktion als solche bisher nicht geäußert.

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21048.pdf · Archiv

★ Namentliche Abstimmungen zur Haltefrist

  • 8. Oktober 2026 · Grünen-Entwurf 21/5752: Haltefrist für Kryptowerte abschaffen: Nein (gegen den Grünen-Entwurf; sagt für sich nichts über die Haltung zur Frist, denn die SPD will die Abgeltungsteuer statt des persönlichen Steuersatzes, CDU/CSU und AfD wollen den Erhalt der Frist)
    Ergebnis: 132 Ja, 445 Nein, 0 Enthaltungen, 53 nicht abgegeben. Ja: alle 76 anwesenden Grünen, alle 54 anwesenden Linken sowie die Fraktionslosen Sieghard Knodel und Stefan Seidler. Nein: alle 198 anwesenden Abgeordneten der CDU/CSU, 112 der SPD, 134 der AfD sowie der Fraktionslose Jan Wenzel Schmidt. Kein Abgeordneter stimmte gegen seine Fraktion, keine Enthaltungen; nicht abgegeben: 10 CDU/CSU, 8 SPD, 16 AfD, 9 Grüne, 10 Linke. Diese Stimme wird angezeigt, aber nicht gewertet.
    Quelle: bundestag.de (PDF) · XLSX · Archiv · Plenarprotokoll · abgeordnetenwatch.de

Nur namentliche Abstimmungen sind je Abgeordnetem dokumentiert. Bei Abstimmungen per Handzeichen (etwa über den Linken-Antrag 21/5824 am 8. Oktober 2026) hält das Plenarprotokoll nur das Verhalten der Fraktionen fest. Wie Stimmen gewertet werden.

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