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Olav Gutting

CDU/CSU · Direktmandat (BW) 7Frist-Erhalt

CDU/CSU-Berichterstatter §23 EStG · Finanzausschuss

Bundesland
Baden-Wuerttemberg
Wahlkreis
WK 278
Finanzausschuss
Ordentliches Mitglied
Haushaltsausschuss
Stellvertretendes Mitglied
E-Mail
olav.gutting@bundestag.de
Fax
+49 7254 957968
Bundestag-Profil
bundestag.de ↗
Webseite
olav-gutting.de ↗

★ Position zur Krypto-Haltefrist

★ Eigene Aussagen belegt. Position zur Frist: Frist-Erhalt (Median 7 / 10, 8 Zitate aus 3 Quellen).

2026-07-07 · SONSTIGES · Wertung 7/10 · Diskussionsrunde der Frankfurt School of Finance am 07.07.2026, einen Tag nach dem Kabinettsbeschluss zum Regierungsentwurf Haushalt 2027. Antwort auf die Bestandsschutz-Frage; erste konkrete Pro-Bestandsschutz-Äußerung des CDU/CSU-Berichterstatters für §23 EStG nach dem Beschluss. Videoclip im Blocktrainer-X-Post vom 07.07.2026 dokumentiert. Wertung 7: aktive Verteidigung des Status quo mit Vertrauensschutz-Argument, weiterhin ohne Selbstverpflichtung zum Nein im Gesetzgebungsverfahren.
„Klar ist natürlich: Diejenigen, die heute und gestern in Krypto investiert haben, im Vertrauen auf das geltende Recht, die müssen natürlich geschützt bleiben."
„Wir wissen es nicht. [...] Hier werden schon Werte im Kabinett beschlossen und eingestellt, ohne dass überhaupt die Fachpolitiker einbezogen sind, ohne dass überhaupt ein Referentenentwurf vorliegt. Ich finde es sehr bedenklich, wie hier auch mit dem Parlament umgegangen wird."
„Mir muss erst mal jemand erklären, warum nun dringend und sofort Handlungsbedarf besteht, das alles über den Haufen zu werfen."

Quelle: https://www.blocktrainer.de/blog/bundestagsabgeordnete-diskutieren-ueber-die-geplante-krypto-steueraenderung

2026-06-29 · AW-ANTWORT · Wertung 7/10 · abgeordnetenwatch.de-Antwort vom 29.06.2026 auf eine Bürgerfrage vom 11.05.2026 zur geplanten Abschaffung der Haltefrist (Österreich-Argument). Gutting ist CDU/CSU-Berichterstatter für §23 EStG im Finanzausschuss. Eigenständige Formulierung statt Fraktionsbaustein. Wertung 7: klare Pro-Erhalt-Tendenz, aber Prüfvorbehalt ('Sollte sie geändert werden, müssen die Auswirkungen sorgfältig geprüft werden'), einschränkendes 'derzeit' und keine aktive Selbstverpflichtung auf die direkte Frage 'Setzen Sie sich klar gegen die Abschaffung ein?'. Wayback ausstehend.
„Ich sehe derzeit keinen überzeugenden Grund, eine bewährte Regelung ohne nachweisbaren Mehrwert aufzugeben. Steuerrecht sollte einfacher und nicht komplizierter werden. Deshalb stehe ich Änderungen, die zu zusätzlicher Bürokratie oder Rechtsunsicherheit führen, kritisch gegenüber."
„Steuerliche Regelungen sollten verlässlich und planbar sein. Das gilt auch für die Besteuerung von Kryptowerten. Häufige Änderungen schaffen Rechtsunsicherheit und können den Innovations- und Investitionsstandort Deutschland schwächen. Eigentlich ist das auch unserem Koalitionspartner, der SPD, bekannt."

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/olav-gutting/fragen-antworten/trotz-der-negativen-erfahrungen-aus-oesterreich-seit-2022-und-kritik-aus-der-branche-plant-die-spd-eine

2026-03-13 · PRESSEAUSSAGE · Wertung 7/10 · BTC-ECHO-Beitrag vom 13.03.2026 mit O-Ton von Gutting als CDU/CSU-Berichterstatter für Krypto/§23 EStG. Gutting widerspricht damit öffentlich Gerüchten über eine Abschaffung der Haltefrist im Rahmen der Koalitionsverhandlungen. Klare Pro-Beibehaltung-Position der Union-Fraktion.
„Die Abschaffung der einjährigen Haltefrist auf Veräußerungsgewinne aus Kryptowährungen ist im Koalitionsvertrag nicht vereinbart."
„Es gibt keinen überzeugenden steuerpolitischen Grund, die geltende Regelung zu ändern. Eine unterschiedliche Behandlung gegenüber Fremdwährungsgeschäften wäre mit Einführung des digitalen Euro kaum noch zu rechtfertigen."
„Spätestens mit der Einführung des digitalen Euro wäre eine unterschiedliche steuerliche Behandlung gegenüber Fremdwährungsgeschäften kaum noch zu rechtfertigen."

Quelle: https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/sind-krypto-gewinne-durch-die-geplante-steuerreform-bedroht-227151/ · Archiv

2025-12-05 · FRAKTIONSLINIE CDU/CSU · PLENARREDE · Wertung 7/10 · CDU/CSU-Hauptredner Lukas Krieger in der Plenardebatte am 05.12.2025 (PlPr 21/48) zur Ablehnung des AfD-Antrags 21/2301. Trotz Ablehnung des AfD-Antrags bekräftigt die Union ihr Festhalten an der Einjahresfrist. Mehrfach von CDU/CSU-Berichterstatter Olav Gutting bestätigt (BTC-ECHO 13.03.2026). Diese Rede stammt aus der Zeit vor dem Eckwertebeschluss der Bundesregierung vom 29.04.2026; mit dem Beschluss hat Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD) die Abschaffung der Haltefrist als Teil der Steuerreform 2027 angekündigt, die CDU/CSU hat im Kabinett zugestimmt. Auch danach hält die Fraktion am Erhalt der Frist fest. Belegkette nach dem Eckwertebeschluss (1) Bürgerkontakt-Schreiben der CDU/CSU-Fraktion vom 06.05.2026 (Ticket BK/21/2026/06854, gezeichnet „Team Bürgerkommunikation"), veröffentlicht von Blocktrainer am 07.05.2026 unter https://www.blocktrainer.de/blog/aenderung-der-krypto-steuer-das-sagt-die-cdu/csu — Begründung mit dem systematischen Gleichklang im Steuerrecht (Vergleich zu Gold und Fremdwährungsgeschäften) und dem Koalitionsvertrag, ohne MdB-Unterschrift; (2) namentlich gezeichnete Stellungnahme der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an BTC-ECHO, veröffentlicht am 08.05.2026 unter https://www.btc-echo.de/news/spd-gruene-wollen-bitcoin-steuer-verschaerfen-jetzt-reagiert-union-230193/ — Schlussformel „Aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion besteht daher kein Anlass, an der bewährten Regelung etwas zu ändern", inhaltlich deckungsgleich mit dem Bürgerkontakt-Schreiben und mit Gutting-Stellungnahme vom 13.03.2026, zusätzliches Argument digitaler Euro (steuerliche Gleichbehandlung mit Fremdwährungen). Damit liegt die Pro-Erhalt-Linie der CDU/CSU-Fraktion auch nach dem Kabinettsbeschluss schriftlich vor.
„Wir setzen uns als CDU/CSU hier beispielsweise weiterhin klar für die Beibehaltung der Einjahresfrist für steuerfreie Gewinne ein."

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21048.pdf · Archiv

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