Lars Klingbeil
Bundesfinanzminister · Vizekanzler · Architekt der Reform
- Bundesland
- Niedersachsen
- Wahlkreis
- WK 35 Rotenburg I – Heidekreis
- lars.klingbeil@bundestag.de
- Fax
- über die Zentrale des Bundestags (+49 30 227-36878), keine eigene Faxnummer bekannt
- Bundestag-Profil
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- Webseite
- lars-klingbeil.de ↗
- Netz-Präsenz
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★ Position zur Krypto-Haltefrist
★ Eigene Aussagen belegt. Position zur Frist: Frist-Abschaffung (3 / 10, Wert der Quelle; 5 Zitate aus 1 Quelle).
„Wir wollen die Kryptowährungen anders besteuern.“
„Wir haben verabredet, dass wir im Bereich Bekämpfung von Finanz- und Steuerkriminalität/Krypto-Besteuerung auf zwei Milliarden kommen werden.“
„Wir sagen Steuerbetrügern den Kampf an, wir wollen die Bekämpfung von Finanz- und Steuerkriminalität voranschreiten, wir wollen die Kryptowährungen anders besteuern, mir geht es um den Schutz aller, die sich an die Regeln halten.“
„Gilt für uns wie für die anderen Ressorts: Etatreife Anfang Juli. Wir werden da dann die Pläne vorstellen, aber da gehe ich noch nicht ins Detail gerade.“
„Das sind die Leitplanken, die eingezogen werden, und an denen keine und keiner mehr vorbeikommt.“
Bundespressekonferenz vom 29.04.2026 nach Kabinettsbeschluss zu den Eckwerten des Bundeshaushalts 2027. Klingbeil bestätigt grundsätzliche Reform der Krypto-Besteuerung; konkrete Pläne für Anfang Juli 2026 angekündigt. Wertung 3: Klingbeil ist als Bundesfinanzminister Hauptverantwortlicher der Reform, die in Fachpresse einhellig als Abschaffung der Haltefrist gelesen wird; ohne explizite §23-Erwähnung daher keine 1-2.
Quelle: https://www.blocktrainer.de/blog/aenderung-bei-bitcoin-und-krypto-steuern-soll-kommen · Archiv
„Die Fraktion der SPD setze sich dafür ein, die einjährige Haltefrist für Kryptowährungen abzuschaffen, nach der Gewinne gemäß § 23 EStG steuerfrei seien. Entsprechende Gewinne sollten künftig der Abgeltungsteuer unterliegen. Gemeinsam mit dem Koalitionspartner wolle man zeitnah eine moderne und transparente Besteuerung von Kryptowerten auf den Weg bringen.“
Offizielle SPD-Fraktionsposition aus der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses zu Drs. 21/5752 (Drs. 21/6112 vom 22.05.2026, Bericht der Berichterstatter Parsa Marvi (SPD) und Max Lucks (Grüne)). Klarste schriftliche Festlegung der SPD-Fraktion pro Abschaffung seit Beginn der Reformdebatte: explizite Wahl der Abgeltungsteuer-Lösung (§20 EStG, 25 Prozent), nicht der Grünen-Lösung mit persönlichem Einkommensteuersatz (§23 EStG, bis 45 Prozent). Erklärt zugleich die Ablehnung des Grünen-Entwurfs: SPD teilt das Ziel, lehnt aber den Weg ab. Frühere Belegkette: gemeinsame Stellungnahme der SPD-Berichterstatter Jens Behrens und Parsa Marvi gegenüber BTC-ECHO am 28.10.2025, Seeheimer-Strategiepapier 'Gerechtigkeit schafft Stärke' vom 27.10.2025, Klingbeil-BPK 29.04.2026, Eckwertebeschluss 29.04.2026.
★ Namentliche Abstimmungen zur Haltefrist
- 8. Oktober 2026 · Grünen-Entwurf 21/5752: Haltefrist für Kryptowerte abschaffen: Nein (gegen den Grünen-Entwurf; sagt für sich nichts über die Haltung zur Frist, denn die SPD will die Abgeltungsteuer statt des persönlichen Steuersatzes, CDU/CSU und AfD wollen den Erhalt der Frist)
Ergebnis: 132 Ja, 445 Nein, 0 Enthaltungen, 53 nicht abgegeben. Ja: alle 76 anwesenden Grünen, alle 54 anwesenden Linken sowie die Fraktionslosen Sieghard Knodel und Stefan Seidler. Nein: alle 198 anwesenden Abgeordneten der CDU/CSU, 112 der SPD, 134 der AfD sowie der Fraktionslose Jan Wenzel Schmidt. Kein Abgeordneter stimmte gegen seine Fraktion, keine Enthaltungen; nicht abgegeben: 10 CDU/CSU, 8 SPD, 16 AfD, 9 Grüne, 10 Linke. Diese Stimme wird angezeigt, aber nicht gewertet.
Quelle: bundestag.de (PDF) · XLSX
Nur namentliche Abstimmungen sind je Abgeordnetem dokumentiert. Bei Abstimmungen per Handzeichen (etwa über den Linken-Antrag 21/5824 am 8. Oktober 2026) hält das Plenarprotokoll nur das Verhalten der Fraktionen fest. Wie Stimmen gewertet werden.
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