STAND 2. NOVEMBER 2026 · KABINETT 6. JULI: HALTEFRIST SOLL AB 1.1.2027 FALLEN · REFERENTENENTWURF SEIT 2.10. VERÖFFENTLICHT, AM 14. UND 28. OKTOBER NICHT IM KABINETT, LAUT SCHÄFFLER AUCH IM NOVEMBER NICHT: STICHTAG 31.12.2026, ALTBESTÄNDE BLEIBEN IM ALTEN REGIME; 13 VERBÄNDESTELLUNGNAHMEN SEIT 2.11. VERÖFFENTLICHT · HAUSHALT 2027 IM AUSSCHUSS, SCHLUSSABSTIMMUNG ENDE NOVEMBER · FAX ZURÜCK

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Kathrin Michel

SPD · Listenmandat Sachsen 3Frist-Abschaffung

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Bundesland
Sachsen
Wahlkreis
Liste, kandidierte in WK 155 Bautzen I
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Stellvertretendes Mitglied
Haushaltsausschuss
Ordentliches Mitglied
E-Mail
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Fax
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★ Position zur Krypto-Haltefrist

★ Eigene Aussage belegt. Position zur Frist: Frist-Abschaffung (3 / 10, Wert der Quelle; 1 Zitat aus 1 Quelle).

2026-10-19 · ABGEORDNETENWATCH-ANTWORT · Wertung 3/10
„Sie machen darin auf einige Steuergerechtigkeitsprobleme aufmerksam, die auch innerhalb der SPD seit längerem vertreten werden. Zunächst zu der von Ihnen angesprochenen Krypto-Besteuerung: Das Bundesfinanzministerium hat bereits einen Gesetzesentwurf erarbeitet, der vorsieht, dass Gewinne aus Kryptogeschäften von 2027 an unabhängig von ihrer Haltedauer grundsätzlich versteuert werden. […] Der Gesetzesentwurf geht nun seinen gewöhnlichen Gang über das Kabinett in den Bundestag zur dortigen Verhandlung und Verabschiedung.“

Antwort vom 19.10.2026 auf die abgeordnetenwatch.de-Frage von Henry V. vom 12.10.2026, warum Gewinne aus Kryptowerten und nicht selbst genutzten Immobilien nach ihrem Nein zu den Grünen-Entwürfen 21/5752 und 21/6637 am 08.10.2026 gegenüber Arbeitseinkommen begünstigt blieben. Michel (SPD) ordnet die Haltefrist als Steuergerechtigkeitsproblem ein, das auch die SPD sehe, verweist auf den Referentenentwurf des Finanzministeriums mit fristunabhängiger Besteuerung ab 2027 und erwartet, dass er über das Kabinett in den Bundestag geht. Zu Immobilien verweist sie auf das SPD-Konzept ‚FairErben‘. Kein ausdrückliches eigenes Votum, aber Einordnung im Sinne der Abschaffung; Wertung 3 (Frist-Abschaffung).

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/kathrin-michel/fragen-antworten/mit-ihrem-nein-bleiben-private-gewinne-aus-kryptowerten-nach-einem-jahr-und-aus-nicht-selbst-genutzten · Archiv

2026-05-22 · FRAKTIONSLINIE SPD · AUSSCHUSSBERICHT · Wertung des Dokuments 3/10
„Die Fraktion der SPD setze sich dafür ein, die einjährige Haltefrist für Kryptowährungen abzuschaffen, nach der Gewinne gemäß § 23 EStG steuerfrei seien. Entsprechende Gewinne sollten künftig der Abgeltungsteuer unterliegen. Gemeinsam mit dem Koalitionspartner wolle man zeitnah eine moderne und transparente Besteuerung von Kryptowerten auf den Weg bringen.“

Offizielle SPD-Fraktionsposition aus der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses zu Drs. 21/5752 (Drs. 21/6112 vom 22.05.2026, Bericht der Berichterstatter Parsa Marvi (SPD) und Max Lucks (Grüne)). Klarste schriftliche Festlegung der SPD-Fraktion pro Abschaffung seit Beginn der Reformdebatte: explizite Wahl der Abgeltungsteuer-Lösung (§20 EStG, 25 Prozent), nicht der Grünen-Lösung mit persönlichem Einkommensteuersatz (§23 EStG, bis 45 Prozent). Erklärt zugleich die Ablehnung des Grünen-Entwurfs: SPD teilt das Ziel, lehnt aber den Weg ab. Frühere Belegkette: gemeinsame Stellungnahme der SPD-Berichterstatter Jens Behrens und Parsa Marvi gegenüber BTC-ECHO am 28.10.2025, Seeheimer-Strategiepapier 'Gerechtigkeit schafft Stärke' vom 27.10.2025, Klingbeil-BPK 29.04.2026, Eckwertebeschluss 29.04.2026.

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/21/061/2106112.pdf

★ Namentliche Abstimmungen zur Haltefrist

  • 8. Oktober 2026 · Grünen-Entwurf 21/5752: Haltefrist für Kryptowerte abschaffen: Nein (gegen den Grünen-Entwurf; sagt für sich nichts über die Haltung zur Frist, denn die SPD will die Abgeltungsteuer statt des persönlichen Steuersatzes, CDU/CSU und AfD wollen den Erhalt der Frist)
    Ergebnis: 132 Ja, 445 Nein, 0 Enthaltungen, 53 nicht abgegeben. Ja: alle 76 anwesenden Grünen, alle 54 anwesenden Linken sowie die Fraktionslosen Sieghard Knodel und Stefan Seidler. Nein: alle 198 anwesenden Abgeordneten der CDU/CSU, 112 der SPD, 134 der AfD sowie der Fraktionslose Jan Wenzel Schmidt. Kein Abgeordneter stimmte gegen seine Fraktion, keine Enthaltungen; nicht abgegeben: 10 CDU/CSU, 8 SPD, 16 AfD, 9 Grüne, 10 Linke. Diese Stimme wird angezeigt, aber nicht gewertet.
    Quelle: bundestag.de (PDF) · XLSX · Archiv · Plenarprotokoll · abgeordnetenwatch.de

Nur namentliche Abstimmungen sind je Abgeordnetem dokumentiert. Bei Abstimmungen per Handzeichen (etwa über den Linken-Antrag 21/5824 am 8. Oktober 2026) hält das Plenarprotokoll nur das Verhalten der Fraktionen fest. Wie Stimmen gewertet werden.

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