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Jakob Blankenburg

SPD · Direktmandat (NI) 3Frist-Abschaffung

Bundesland
Niedersachsen
Wahlkreis
WK 37
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★ Position zur Krypto-Haltefrist

★ Eigene Aussage belegt. Position zur Frist: Frist-Abschaffung (Median 3 / 10, 1 Zitat aus 1 Quelle).

2026-06-02 · AW-ANTWORT · Wertung 3/10 · Antwort auf Bürgerfrage vom 04.05.2026 (Jan Axel L. aus 29482 Küsten) zum Erhalt der einjährigen Haltefrist nach §23 EStG und zum Recht auf private Selbstverwahrung. Blankenburg lehnt den Erhalt der Frist explizit ab, begründet mit Steuergerechtigkeit gegenüber anderen Kapitaleinkünften (Zinsen, Dividenden) und stellt die SPD-Reformlinie dar (Behandlung wie §20 EStG mit 25% Abgeltungsteuer statt persönlichem Einkommensteuersatz, Verlustverrechnung unabhängig von Fristen). Zur Selbstverwahrung: ''Die private Selbstverwahrung ist von der derzeitigen Debatte um die Abschaffung der steuerbefreiten einjährigen Haltefrist nicht betroffen.'' Aw-watch hat die freigeschaltete Antwort am 02.06.2026 erkannt; Wayback-Snapshot ausstehend.
„Als SPD-Bundestagsfraktion möchten wir, dass Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Kryptowerten künftig wie andere Kapitaleinkünfte behandelt werden und der Kapitalertragsteuer unterliegen. […] Wenn wir an dieser Stelle die Steuerbefreiung nach einer einjährigen Haltefrist beibehalten, käme es dazu, dass Kryptowerte im Vergleich zu anderen Kapitaleinkünften steuerlich bevorzugt werden. Da Kryptowerte volatiler sind, sollte es keine steuerlichen Anreize geben, die diese gegenüber anderen Kapitaleinkünften besser stellen. Wir wollen keine Steuerbefreiungen für besonders risikoreiche Anlegerinnen und Anleger."

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/jakob-blankenburg/fragen-antworten/schutz-der-krypto-haltefrist-und-der-finanziellen-eigenverantwortung-werden-sie-sich-fuer-den-erhalt-der

2026-05-22 · FRAKTIONSLINIE SPD · AUSSCHUSSBERICHT · Wertung 3/10 · Offizielle SPD-Fraktionsposition aus der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses zu Drs. 21/5752 (Drs. 21/6112 vom 22.05.2026, Bericht der Berichterstatter Parsa Marvi (SPD) und Max Lucks (Grüne)). Klarste schriftliche Festlegung der SPD-Fraktion pro Abschaffung seit Beginn der Reformdebatte: explizite Wahl der Abgeltungsteuer-Lösung (§20 EStG, 25 Prozent), nicht der Grünen-Lösung mit persönlichem Einkommensteuersatz (§23 EStG, bis 45 Prozent). Erklärt zugleich die Ablehnung des Grünen-Entwurfs: SPD teilt das Ziel, lehnt aber den Weg ab. Frühere Belegkette: gemeinsame Stellungnahme der SPD-Berichterstatter Jens Behrens und Parsa Marvi gegenüber BTC-ECHO am 28.10.2025, Seeheimer-Strategiepapier 'Gerechtigkeit schafft Stärke' vom 27.10.2025, Klingbeil-BPK 29.04.2026, Eckwertebeschluss 29.04.2026.
„Die Fraktion der SPD setze sich dafür ein, die einjährige Haltefrist für Kryptowährungen abzuschaffen, nach der Gewinne gemäß § 23 EStG steuerfrei seien. Entsprechende Gewinne sollten künftig der Abgeltungsteuer unterliegen. Gemeinsam mit dem Koalitionspartner wolle man zeitnah eine moderne und transparente Besteuerung von Kryptowerten auf den Weg bringen."

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/21/061/2106112.pdf

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