Frauke Heiligenstadt
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★ Position zur Krypto-Haltefrist
★ Eigene Aussagen belegt. Position zur Frist: Frist-Verschärfung (Median 4 / 10 (Spanne 3–4 über alle Aussagen), 3 Zitate aus 2 Quellen).
2026-03-20 · PRESSE_INTERVIEW · Wertung 3–4/10 · BTC-ECHO-Anfrage von Dominic Döllel; Heiligenstadt formuliert das politische Doppelziel der SPD-Bundestagsfraktion zur Krypto-Besteuerung. Direktzitat im Originaltext per curl verifiziert (Abschnitt „SPD verfolgt weiter Ziel der Gleichbesteuerung“). Wertung 4: bekenntnishaft, ohne explizite §23-Position; das Frame „Steuergerechtigkeit“ wird in der Folge-Berichterstattung von FAZ und Bitcoin-Bundesverband als SPD-Standardbegründung für die Abschaffung der Haltefrist zitiert.
„Innovation zu ermöglichen und gleichzeitig für Steuergerechtigkeit und Transparenz im Umgang mit Krypto-Werten zu sorgen"
„Gewinne aus der Veräußerung von Krypto-Werten sollten ebenfalls der Kapitalertragsteuer unterliegen."
Quelle: https://www.btc-echo.de/news/spd-draengt-auf-bitcoin-steuer-reform-227418/ · Archiv
2025-11-07 · REDE · Wertung 4/10 · Plenarrede zur ersten Lesung des Standortfördergesetzes (TOP 30, PlPr 21/38, S. 4292). Heiligenstadt zählt am Ende ihrer Rede die Errungenschaften der Koalition auf: Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, Mindeststeuergesetz, Energie- und Stromsteuergesetz, Aktivrente, Cuxhaven-Gesetz, Agrardieselrückvergütung — und reiht die geplante Krypto-Besteuerung als selbstverständlichen Teil dieses Pakets ein. Keine §23-EStG-Erwähnung, aber klare Programmansage zugunsten einer künftigen steuerlichen Erfassung von Kryptowährungen, die in der SPD-Lesart auf den Wegfall der einjährigen Steuerfreiheit zielt. Wertung 4: skeptisch gegenüber der Status-quo-Steuerfreiheit, ohne explizite Abschaffungsforderung in dieser Rede; eingebettet in den Koalitions-Erfolgskatalog wirkt der Satz eher als Ankündigung denn als Mobilisierung.
„Wir werden Kryptowährungen zukünftig besteuern können."
2026-05-22 · FRAKTIONSLINIE SPD · AUSSCHUSSBERICHT · Wertung 3/10 · Offizielle SPD-Fraktionsposition aus der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses zu Drs. 21/5752 (Drs. 21/6112 vom 22.05.2026, Bericht der Berichterstatter Parsa Marvi (SPD) und Max Lucks (Grüne)). Klarste schriftliche Festlegung der SPD-Fraktion pro Abschaffung seit Beginn der Reformdebatte: explizite Wahl der Abgeltungsteuer-Lösung (§20 EStG, 25 Prozent), nicht der Grünen-Lösung mit persönlichem Einkommensteuersatz (§23 EStG, bis 45 Prozent). Erklärt zugleich die Ablehnung des Grünen-Entwurfs: SPD teilt das Ziel, lehnt aber den Weg ab. Frühere Belegkette: gemeinsame Stellungnahme der SPD-Berichterstatter Jens Behrens und Parsa Marvi gegenüber BTC-ECHO am 28.10.2025, Seeheimer-Strategiepapier 'Gerechtigkeit schafft Stärke' vom 27.10.2025, Klingbeil-BPK 29.04.2026, Eckwertebeschluss 29.04.2026.
„Die Fraktion der SPD setze sich dafür ein, die einjährige Haltefrist für Kryptowährungen abzuschaffen, nach der Gewinne gemäß § 23 EStG steuerfrei seien. Entsprechende Gewinne sollten künftig der Abgeltungsteuer unterliegen. Gemeinsam mit dem Koalitionspartner wolle man zeitnah eine moderne und transparente Besteuerung von Kryptowerten auf den Weg bringen."
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