Anja Karliczek
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Wahlkreis
- WK 127 Steinfurt III
- Finanzausschuss
- Ordentliches Mitglied
- anja.karliczek@bundestag.de
- Fax
- über die Zentrale des Bundestags (+49 30 227-36878), keine eigene Faxnummer bekannt
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★ Position zur Krypto-Haltefrist
★ Eigene Aussagen belegt. Position zur Frist: Frist-Erhalt (7 / 10, Median über 2 Quellen (Spanne 5–8 über alle Aussagen); 4 Zitate aus 2 Quellen).
„Wir vergleichen Krypto-Geschäfte mit Gold-Verkäufen. Deswegen sollten Kryptogeschäfte im Grundsatz analog zum Gold wie ein privates Veräußerungsgeschäft bewertet werden.“
Börsen-Zeitung-Interview vom 14.12.2025 mit Karliczek als Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion für den digitalen Euro. Auf die Frage „Von den Grünen und der Linke kommt die Forderung, die Spekulationsfrist zu streichen und voll zu besteuern. Wie stehen Sie, wie steht die Union dazu?“ lehnt Karliczek die Abschaffung der einjährigen §23-EStG-Frist ab und begründet die Beibehaltung mit der Analogie zu Gold-Verkäufen als privates Veräußerungsgeschäft. Wert 8: ausführliche, begründete Pro-Erhalt-Position einer Fraktions-Berichterstatterin in fachöffentlichem Rahmen, ohne darüber hinausgehende Mobilisierung.
„Wir wollen, dass die EZB sich zügig auf den Weg macht und den digitalen Euro einführt, zuerst in den Interbankenverkehr und dann, um auch im weltweiten Wettbewerb ein europäisches Zahlungsmittel als Alternative zu Kryptowährungen anbieten zu können.“
„Ob Krypto, Stablecoin oder Giralgeldtoken: All diese Dinge werden in Zukunft eine große Rolle spielen. So viel ist klar. Die Frage ist nur: Stehen wir Europäer im Spiel um die beste digitale Währung und um die leistungsfähigen Zahlungssysteme auf dem Feld oder am Spielfeldrand?“
„Das Anlagevermögen ist schon versteuert! Das ist klar, oder?“
Plenarrede für die CDU/CSU-Fraktion in der 48. Sitzung des 21. Bundestages am 05.12.2025 zu TOP 28 (Bargeld, AfD-Bitcoin-Antrag Drucksache 21/2301 und Bargeldannahme Drucksache 21/3039). Karliczek positioniert den digitalen Euro explizit als staatliche Alternative zu Kryptowährungen.
Quelle: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21048.pdf · Archiv
★ Namentliche Abstimmungen zur Haltefrist
- 8. Oktober 2026 · Grünen-Entwurf 21/5752: Haltefrist für Kryptowerte abschaffen: Nein (gegen den Grünen-Entwurf; sagt für sich nichts über die Haltung zur Frist, denn die SPD will die Abgeltungsteuer statt des persönlichen Steuersatzes, CDU/CSU und AfD wollen den Erhalt der Frist)
Ergebnis: 132 Ja, 445 Nein, 0 Enthaltungen, 53 nicht abgegeben. Ja: alle 76 anwesenden Grünen, alle 54 anwesenden Linken sowie die Fraktionslosen Sieghard Knodel und Stefan Seidler. Nein: alle 198 anwesenden Abgeordneten der CDU/CSU, 112 der SPD, 134 der AfD sowie der Fraktionslose Jan Wenzel Schmidt. Kein Abgeordneter stimmte gegen seine Fraktion, keine Enthaltungen; nicht abgegeben: 10 CDU/CSU, 8 SPD, 16 AfD, 9 Grüne, 10 Linke. Diese Stimme wird angezeigt, aber nicht gewertet.
Quelle: bundestag.de (PDF) · XLSX · Archiv · Plenarprotokoll · abgeordnetenwatch.de
Nur namentliche Abstimmungen sind je Abgeordnetem dokumentiert. Bei Abstimmungen per Handzeichen (etwa über den Linken-Antrag 21/5824 am 8. Oktober 2026) hält das Plenarprotokoll nur das Verhalten der Fraktionen fest. Wie Stimmen gewertet werden.
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